Freiwillige Feuerwehr Weidenberg
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- Dominic Zerenner
Jugendwart

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- Sabrina Kapper
Stv. Jugendwart

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- Jonas Rex
Jugendsprecher

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- Denise Glöckner
Stv. Jugendsprecher

Du bist 12-18 Jahre alt, hast Lust auf Teamwork und Abwechslung?. Dann schau doch mal an einem unserer Jugenddienste vorbei.

  • Wo? Bei uns im Gerätehaus in der Warmensteinacher Straße Nr. 95.
  • Wann? Jeden Donnerstag um 18 Uhr.
Interesse geweckt? Dann nimm doch mal mit uns Kontakt auf.

Neuester Beitrag aus dem Jahr

2021

24 Stunden Schicht der Jugendfeuerwehr Weidenberg vom 25.09. bis 26.09.2021

Voller Vorfreude trafen kurz vor 15.00 Uhr mit einem breiten Grinsen im Gesicht die Jugendlichen der Feuerwehr des Marktes Weidenberg im Gerätehaus ein. Die Taschen, deren Inhalt locker für eine Woche gereicht hätte, wurden schnellstmöglich an die Seite geschmissen um beim Schnelltest anzutreten – perfekt! Alle NEGATIV, die Stimmung hingegen absolut nicht...
Was wird wohl alles auf uns zukommen? Wird auch in der Nacht ein „Einsatz“ sein?
Fragen über Fragen...
Erstmal zur Fahrzeugeinteilung antreten, danach ging es weiter zur ersten Ausbildungseinheit „Knoten und Stiche“. Noch nicht mal richtig begonnen erklang schon der Alarmton: „Zur Unterstützung nach Troschenreuth bei Pegnitz“, hier sollte am Bereitstellungsplatz auf weitere Anweisungen gewartet werden. – Von wegen! – ALARMSTOPP, also ging es zurück ins Gerätehaus. Kurz im Standort kam der nächste Alarm: „Austretender Kraftstoff, Altenreuther Weg, Richtung Sophienthal“. Alle wieder „aufsitzen“ und los gings zum Besen schwingen. Nach ca. 45min. war die Straße wieder blitzeblank und die Rückfahrt wurde angetreten. Erstmal alles sacken lassen, schnell was trinken und auf Toilette gehen nicht vergessen ;0) denn es konnte ja jederzeit der nächste „Alarm“ kommen. Alles erledigt, also weiter zur zweiten Ausbildungseinheit „Unterweisung FwDV 3 – Einheiten im Löscheinsatz“ – Theorie?!?! – ÄHHHHHH! (gehört aber halt dazu...)
Soweit kam es jedoch nicht, die Betreuer waren gnädig und sprachen doch „Freizeit“ aus.
Der Hunger kam langsam angeschlichen und so halfen die Jugendlichen freiwillig bei der Vorbereitung fürs Abendessen. Grill herrichten, Tisch decken, Salatbar aufstellen, Getränke holen und das alles ohne zu meckern. Wie ausgehungerte Löwen wurden die Teller vollgeschlichtet um neue Kraft zu tanken. Gerade alles aufgeräumt ertönte es: „Rücken Sie aus zum Ausleuchten eines Hubschrauberlandeplatzes, Schulstraße, Weidenberg“. Mit vollem Magen in die Einsatzkleidung gesprungen ging es in Richtung Grund- und Mittelschule Weidenberg. Angekommen, Lage erkundet – super! Eine Wiese! Von allen Ecken wurden die Lichtmasten blitzschnell aufgestellt und somit konnte die Jugend ca. 30min. später wieder „nach Hause“ ins Gerätehaus fahren. Was darf hier natürlich nicht fehlen? Eine Schlafmöglichkeit für die bevorstehende Nacht im Feuerwehrhaus. Die Mädels schlugen ihr Lager im Kinder- und Jugendraum auf, die Jungs hingegen bauten sich ihr Quartier im Unterrichtsraum auf. Dieser wurde kurzer Hand auch noch als „Wohnzimmer“ umfunktioniert und so kam es, dass sich alle in ihrer „Freizeit“ entschieden einen Film anzuschauen. Blöde Frage um was es ging – natürlich um die Feuerwehr. Es wurde 22.00 Uhr, Zeit für Bettruhe, 100%-ig klappte es nicht, aber irgendwann zog es jeder Kriegerin / jedem Krieger die Augen zu. Die Sonne stand noch nicht mal am Himmel, da erklang kurz nach 6.00 Uhr der „Alarmgong“: „Zimmerbrand, Ziegelhütte, Weidenberg“. Der ein oder andere taumelte noch etwas benommen die Treppen zur Fahrzeughallte herunter, fand letzten Endes aber doch noch seinen Platz im Feuerwehrauto. Alles Wissen an den richtigen Platz gerüttelt, wurde an der „Einsatzstelle“ ratzfatz alles für den Löschangriff aufgebaut und im Nu war das Feuer gelöscht. Nachdem die Fahrzeuge wieder „einsatzbereit“ gemacht wurden und die Mannschaft im Gerätehaus ankam, wurde erstmal das Nachtlager zurückgebaut. Jede(r) hoffte aufs Frühstück, aber dieser Wunsch wurde nicht so schnell wie erhofft erfüllt. Der nächste „Einsatz“ stand vor der Tür: „Vandalismus beim EDEKA-Markt“. Die herumliegenden Einkaufswägen an die richtige Stelle zu bringen war ein Klacks für die Jugendlichen. Um die Kräfte aber bei Laune zu halten wurde es nun höchste Zeit fürs Frühstück. Frisch gestärkt kam der Aufruf zur morgendlichen Ausbildung „Leiterkunde“. Nicht mal alles aus den Fahrzeugen geräumt, kam der nächste „Alarm“: „Brand

landwirtschaftliche Maschine, Iskaraweg, Waizenreuth“. Wiedermal reingeschlupft in die Einsatzkleidung und ab gings. Wie schon beim Zimmerbrand am Morgen klappte alles wie am Schnürchen. Egal ob Personenrettung oder der Aufbau des Löschangriffs – die Jugendlichen waren voll in ihrem Element. Im „Standort“ angekommen hatte sich jeder etwas „Freizeit“ verdient. Lange dauerte es aber nicht, dann erklang der Gong mit der Info: „Personensuche, Schafhof Richtung Fischbach“. Eine Pilzsammlerin, die wohl bereits einen rohen, giftigen Pilz probiert hatte, lag benommen und wirr sprechend am Boden. Mit vereinter Kraft wurde die Person mittels einer
Trage aus dem Wald transportiert und dem Rettungsdienst „übergeben“. Glücklicher Weiße ohne Pilzbeilage wartete im Gerätehaus das Mittagessen – Nudeln mit Bolognese- oder Tomatensoße. Nach der nötigen Energiezufuhr kam gegen 14.15 Uhr der nächste und leider auch letzte „Einsatz“ für dieses Berufsfeuerwehr-Wochenende. Aus dem Lautsprecher kam die nächste Ansage: „Person eingeklemmt, nicht VU, Betriebsgelände, Görschnitz“. An der „Einsatzstelle“ angekommen, mussten die Jugendlichen eine eingeklemmte Person mittels Hebekissen von einer umgestürzten Betonplatte befreien. Selbst diese Aufgabe hat das Team mit Bravour gemeistert. Im Stützpunkt angekommen hieß es nun aufräumen und Abschied nehmen. Ziemlich fertig und erschöpft aber voller Begeisterung und Hoffnung auf eine weitere 24 Stunden Schicht im nächsten Jahr verließen die Teens gegen 16.00 Uhr das Weidenberger Gerätehaus. Es war eine superschöne, gelungene und vor allem lehrreiche Zeit.
Liebe Jugendliche, wir sind sowas von Stolz auf euch, auf euere Arbeit und euer Engagement im Bereich der freiwilligen Feuerwehr.
Vielen lieben Dank auch an alle, die dieses übungsreiche und wertvolle Wochenende möglich gemacht haben! Ein herzliches Dankeschön auch and die Bürgerinnen und Bürger des Marktes Weidenberg, für das Verständnis der vielen Martinshörner an diesem Wochenende und das positive Feedback durch die persönliche Ansprache an den „Einsatzstellen“.
Das Betreuer-Team der 24 Stunden Schicht


Verfasst am 12.10.2021

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